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E. T. P.
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Quellenangaben
Testfragen

Vorhersagen zu Wechselkursen gelten als die Königsdisziplin in den Volkswirtschaften und Währungsspekulationen gelten als die riskantesten Aussagen überhaupt.
Grundlegenedes zu Währungen:

1) Fundamentaldaten wie hohes Wirtschaftswachstum, geringe Staatsverschuldung, niedriges Leistungsbilanzdefizit oder sogar Leistungsbilanzüberschuss machen eine Währung attraktiv.
Aber Achtung: Ginge es nach den Fundamentaldaten, so müßte der Yen vor allem gegenüber dem US-Dollar aufwerten. Er widersetzt sich jedoch seit Jahren allen Prognosen. In Japan steigen die Zinsen, die Wirtschaft verzeichnet einen Aufschwung und die Notenbank hält sich jetzt mit Interventionen zurück. Allerdings waren vor allem Asiens Regierungen in den letzten Jahren daran interessiert, ihre Währungen schwach zu halten, indem die asiatischen Notenbanken zusammengenommen 900 Milliarden Dollar an Reserven aufbauten. Die Trendwende wird zwar kommen, aber wie lange dies dauert ist ungewiss.

2) Einmal eingeschlagene Trends bei Währungen sind sehr schwer umzukehren, auch wenn Fundamentaldaten dafür sprechen würden. Oft sind Hedgefonds daran beteiligt, welche auf Trends bis zum bitteren Ende setzen...

3) Ein Hauptmotor für Währungsströme sind die Zinsdifferenzen in den einzelnen Ländern, denn das Anlagegeld sucht stets den besseren Wirt. Siehe auch "Carry Trades"

4) Ein stärkerer EURO bedeutet immer eine Verteuerung europäischer Produkte auf Auslandsmärkten oder schrumpfende Gewinnmargen für die europäischen Unternehmen. Für viele exportorientieren Branchen gerade in Deutschland ist die Dollarschwäche also eine Belastung ! Der Umsatzanteil der DAX- Unternehmen im Dollarraum liegt inzwischen bei knapp 30 %.
Andererseits haben europäische Unternehmen viele Kosten in die USA verlagert oder sich gegen Währungsverluste abgesichert.

5) Durch Kurssteigerungen des EURO zum DOLLAR werden Energierechnungen in Europa niedriger. Der starke EURO verbilligt den Ölpreis für Konsumenten und Unternehmen, wirkt also der Inflation entgegen.

6) Beim Kauf von Aktien z.B. amerikanischer Unternehmen muß zusätzlich zum Kursrisiko auch das Währungsrisiko berücksichtigt werden. Denn eine Abwertung des US-Dollars kann die schönsten Kursgewinne zunichte machen !

7) Ein steigender Euro schmälert in der Tendenz die Gewinne der Unternehmen, die stark in den Dollarraum exportieren . Das sind vor allem Auto-, Industrie- und Pharmawerte. ( EURO-Aufwertungsverlierer)
Ihnen stehen EURO-Aufwertungsgewinner gegenüber. Meist sind das Unternehmen, die einen beträchtlichen Teil ihrer Vorprodukte in Dollar zahlen. Dazu zählen der Reise- und Reedereikonzern TUI und der Sportartikelproduzent Puma, ferner auch Lufthansa und Thyssen Krupp, weil Flugbenzin und Rohstahl in Dollar abgerechnet wird.

8) Eine EURO-Aufwertung wirkt bisweilen auch auf den Gesamtmarkt. So kann die Aussicht auf Aufwertungsgewinne ausländisches Kapital an den deutschen Aktienmarkt strömen lassen und damit die Kurse ganz allgemein nach oben treiben.Allerdings kommt es nicht jedemal wenn der Euro aufwertet zu diesem Effekt. Erforderlich ist ein allgmein gesundes Börsenumfeld.




ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 1)
Dollar bleibt wichtigste Währung: Immer wieder prognostizierten Experten eine Ablösung des Dollar durch den Euro als weltweite Leitwährung. Laut einer im Spiegel Ausgabe 45/06 veröffentlichten Studie der Bank für Zahlungsausgleich ( BIS ) in Basel "übertreffen die Dollar-Finanzmärkte in Sachen Größe, Kreditqualität und Liquidität immer noch die Euro-Märkte. Der Euro sei noch nicht in der Position, mit dem Dollar als Reservewährung gleichzuziehen. Zwar habe der Euro-Anteil in den Währungsreserven bis 2003 stetig zugenommen, danach aber nicht mehr. In 2006 liege der Anteil der Euro-Reserven weit unter dem Dollar-Anteil von rund 66% der Reserven.
1000 Stunden später:
Am 29.Dez. 2006 wird in allen Medien übereinstimmend gemeldet, daß der Euro den Dollar als wichtigste Bargeldwährung abgehängt hat. Mitte Dezember 2006 waren nach einer Studie der Europäischen Zentralbank Euro Scheine im Wert von 614 Milliarden Euro weltweit im Umlauf. Dem standen Dollar-Scheine im Wert von 588 Milliarden Euro gegenüber.
Es herrscht also Glaubensfreiheit. Wenn man allerdings die Differenzierung zwischen "Reservewährung" und "Bargeldwährung" berücksichtigt, dürften beide Aussagen ihre Richtigkeit haben. Allerings erkennt man, wie man mit einer raffinierten Formulierung einen psychologischem Effekt erzielen könnte.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 2)
Reformmüdigkeit in den derzeitigen Euroländern. Die Reformen kommen nur schleppend voran. Geringe Wachstumsraten der Wirtschaft, lahmende Binnennachfrage, massive demokratische Probleme und damit überlastete Sozialsysteme, die EU-Finanz- und Verfassungskrise. Allerdings sprechen die gegenwärtigen Konjunkturdaten eine andere Sprache. Die starke Konjunktur im Euroraum und die nachlassende Konjunktur im Dollarraum stärkt den Euro und schwächt den Dollar.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 3)
Ein möglicher Terroranschlag in Europa könnte den Euro schwächen.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 4)
Vom G7-Gipfel im April 2006 hatten viele Devisenhändler den Eindruck bekommen, die Gruppe unterstütze eine Abschächung des Dollars. Doch beim Treffen der Siebenergruppe am 16.09.2006 in Singapur wird es anders sein, denn auf dem Stuhl des amerikanischen Finanzministers sitzt nicht mehr mehr John Snow, sondern Hank Paulson. Paulson hat in einer Rede Hanoi deutlich gemacht, daß ein starker Dollar im besten Interesse der Vereinigten Staaten sei. Und das scheint auch vernünftig angesichts der Tatsache, daß Amerika täglich rund eine halbe Milliarde Dollar in Anleihen an den Rest der Welt verkaufen will. Die Botschaft an die Händler über den Dollar wird positiver ausfallen als im Frühjahr 2006. Das könnte dem US Dollar einen Impuls geben. Zudem dürften auch die Europäer keine Formulierung unterschreiben dürfen, die auf eine nachhaltige Dollar-Schwäche ziele. Ein noch stärkerer Euro wird in Europa als Bedrohung für den konjunkturell wichtigen Export empfunden.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 5)
Möglicherweise wird ein charttechnisches Doppeltop bei der Marke von 1,3622 generiert. Erst wenn diese Marke um ca. 3% überwunden ist, so ist der Weg für einen weiteren Anstieg des Euros frei. ( 3% Regel )

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 6)
Der Anstieg des Erdölpreises treibt den US-Dollar.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 7)
Meldungen, wie die von Mai 2007, dass China sich am Private Equity Investor Blackstone beteiligen will mit einem Investment in US-Dollars, stützt den US-Dollar psycholgisch und läßt das Szenario von einem allgemeinen Dollarcrash in den Hintergrund rücken. China kann kein Interesse an einem schwächeren Dollar haben, da sie amerikanische Staatsanleihen im Wert von ca. 1.000.000.000.000 USD ( eine Billion ) angehäuft haben. Wenn der Dollar fällt, dann schmilzt das Vermögen Chinas dahin.

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 8)
Auch Gerüchte, dass die Investmentlegende Warren Buffet, der wieder auf eine Aufwertung des Dollars setzt, stützt die US-Währung psychologisch.( Meldung 04.07.07)

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 9)
Die Wirtschaftsdaten erweisen sich in den USA als überraschend robust. z.B.: Geschäftsklima und Verbrauchervertauen. ( Stand 04.07.07)

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO10)
Es besteht Hoffnung, dass sich die Krise am US-Immobilienmarkt nicht verschärft. ( Stand 04.07.07 )

ARGUMENT PRO DOLLAR, CONTRA EURO 11)
Die USA können ebenfalls kein Interesse an einer Dollar-Verfall haben, denn dies würde die Inflation anheizen, die der FED bereits jetzt ( 04.07.07 ) zu hoch ist.




Für eine Abwertung des USD sprechen mehr(ere) Gründe:
ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 1)
Der Zinsvorsprung des Dollars wird in nächster Zeit wieder abnehmen, da die EZB ( Europäische Zentralbank) im Laufe des Jahres die Leitzinsen weiter anheben wird.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 2)
Der Zinserhöhungszyklus in Amerika hat seinen Höhepunkt erreicht, während die Zinsen in Euroland erhöht werden. ( Zinsgefälle verringert sich = Zinsschere schließt sich ) Der Zinsvorsprung der amerikanischen Staatsanleihen am kurzen Ende verringert sich aufgrund der Zinserhöhungen in Euroland und Japan. Es werden sogar Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten erwartet. ( Stand 05.07.07 )

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 3)
Japan hat die Null-Zins-Politik verlassen. Die japanische Notenbank hat den Leitzins auf 0,25 % angehoben, was langfristig den japanischen Yen wieder attraktiver und den US-Dollar weniger attraktiv machen wird.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 4)
Als Grund für einen Dollarverfall gegenüber dem Euro wurde bis vor einem Jahr stets das Doppeldefizit im Staatshaushalt und im Außenhandel ( Handelsbilanzdefizit 68 Mrd. Dollar im Juli 2006, Import 188 Mrd. Dollar minus Export 120 Mrd. Dollar ) genannt. Diese Argumentation ist seit einem Jahr etwas in den Hintergrund getreten, da die Leitzinserhöhungen in Amerika für ein Wiedererstarken des US-Dollars sorgten. Das könnte sich nun wieder ändern. Amerika steuert in diesem Jahr auf ein Leistungsbilanzdefizit in der astronomischen Größenordnung von einer Billion Dollar zu, was 7 bis 8% des Bruttoinlandsproduktes entspricht. Zur Finanzierung muss Geld aus dem Ausland angelockt werden. Dem wurde durch die Zinserhöhungen Rechnung getragen. Da aber die Zinsen nicht zu stark erhöht werden dürfen, um nicht die US-Konjunktur abzuwürgen, dürfte der Handlungsspielraum eingeschränkt sein. Sobald die Notenbank die Zinsen das vorläufig letzte Mal angehoben hat, könnte der Dollar wieder den Rückwärtsgang einlegen. Zum Zeitpunkt des 05.07.07 gilt eine weitere Leitzinserhöhung in den USA als sehr unwahrscheinlich.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 5)
Der amerikanische Präsident ist innenpolitisch angeschlagen. Er ist im Inland wenig populär, zudem gibt es eine antiamerikanische Stimmung im Nahen Osten sowie in Lateinamerika. Dies belastet den Dollar psychologisch.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 6)
Durch die Eröffung der iranischen International Oil Bourse ( IOB) , wird erstmalig Erdöl auch in Euro gehandelt. Katastrophenszenarien von einem weltweiten Ausstieg aus den Dollarbeständen machten die Runde, der die USA angesichts des zu befürchteten Verfalls der eigenen Währung in den Ruin treiben könnte. Dies ist allerdings nur eine unrealistische Option, da das iranische Handelsvolumen eher marginal ist. Außerdem ist unklar, wer überhaupt sein Öl an der IOB vertreiben wird. ( Quelle: Der Aktionär 0614)

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 7)
Negatives Sentiment durch beginnende Umschichtungen bedeutender Notenbanken aus dem US Dollar, hinein in den Euro.
Bsp.: Die schwedische Riskbank hat 21 Milliarden Dollar ihrer Devisenreserven aus dem US-Dollar in Euro umgeschichtet. Dadurch wurde der Anteil des Euro von 37 auf 50 Prozent erhöht und der Anteil des Dollar von 37 auf 20 Prozent reduziert. Solche Umschichtungen könnten das Sentiment gegen den US-Dollar beeinflussen. Wenn Japan ( 875USD ) und China ( 1000 Mrd. USD ) beginnen ihre in USD nominierten Devisenreserven umzuschichten, dann gute Nacht US-Dollar, dann guten Morgen Gold.
2001 lag der Anteil der Währungsreserven der Notenbanken in Euro noch bei 18 Prozent und ist seitdem auf 25 Prozent gestiegen. Der Anteil des US-Dollars ist etwa im gleichen Umfang zurückgegangen.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 8)
Die USA kommt bei der Lösung der Probleme Gewalt im Nahen Osten, Raketentests in Nordkorea, Urananreicherung im Iran nicht so recht voran. Dies belastet den US-Dollar. Das Argument des "sicheren Hafens", das dem Greenback früher immer half, wenn sich irgendwo in der Welt eine Krise abzeichnete, zählt momentan an den Märkten jedenfalls nicht.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 9)
Zuwachs im EURO-CLub. Seit 1.1.2007 ist Slowenien ebenfalls ein Euroland. Slowakei und Tschechien könnten 2009 folgen. In den nächsten Jahren wird die Währungsunion um die Länder Tschechien, Ungarn ( gegenwärtig ist Staatsdefizit eine Hürde ) und Polen ( gegenwärtig schwindet der politische Wille ) erweitert. Die Erweiterung dürfte sich auf längere Sicht positiv auf den Euro auswirken. Dadurch nimmt die Bedeutung des Euros im Welthandel weiter zu.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 10)
Die Wachstumsunterschiede in der Wirtschaft verringern sich.
In Euroland zeichnet sich eine Beschleunigung des Wachstums ab. Im zweiten Halbjahr 2006 wird die Wirtschaft im Euroland voraussichtlich stärker expandieren als die amerikanische. Erst 2007 mit der Erhöhung der MWSt könnte es wieder zu einem Rückschlag kommen.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 11)
Eine negative wirtschaftliche Entwicklung ( beachte Arbeitsmarktdaten und Inflationsentwicklung ) in den USA macht eine weitere Zinserhöhung dort unwahrscheinlich. Die Folge ist ein Anstieg des Euros zum USD, vorausgesetzt, die Wirtschaft in Euroland bliebe im Vergleich dazu stabil oder steigt. Und im Augenblick sind die Perspektiven für die Wirtschaft in Euroland sehr positiv. ( Stand 05.07.07 )

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 12)
In seinem Ende Juli 2006 veröffentlichtem Bericht über die Beratungen mit der amerikanischen Regierung hat der IWF festgehalten, daß der reale Wechselkurs des Dollars aufgrund der sich verschlechternden Nettovermögensposition Amerikas als deutlich überbewertet erscheine, nämlich um schätzungsweise 15 bis 35 Prozent.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 13)
Stabile Leistungsbilanz in Euroland ( oder Leistungsbilanzüberschuss ) stützt den Euro zum USD.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 14)
Das Risiko, dass der Immobilienmarkt doch stärker als erwartet einbricht, bleibt. Enttäuschte Investoren könnten sich aus dem US-Markt verabschieden und den Dollar nach unten drücken.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 15)
Es gibt Stimmen, die den US- Dollar gemessen an der Kaufkraft gegenwärtig als stark unterbewertet betrachten. ( Stand 04.07.07 Kurs 1,345 )

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 16)
Die Amerikaner leben seit Jahren über ihren Verhältnissen, sowohl die Verbraucher, die ihre Häuser, Autos u.s.w. über Kredit finanzieren als auch der Staat, der seinen Kampf gegen den Terror mit immer neuen Milliardenschulden finanziert. Dies ging lange gut, weil die USA im Ausland beinahe grenzenlosen Kredit genossen. Aber das Vertrauen ist nun dahin.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 17)
Das Platzen der Immobilienblase in den Vereinigten Staaten. Dadruch zeigt sich, auf welch wackeligem Fundament die US-Wirtschaft aufgebaut ist. Die beiden großen Stützen der amerikanischen Konjunktur, Konsum und Investition, wackeln.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR18)
Es kommt der Verdacht auf, dass die amerikanischen Politiker die Schwäche ihrer eigenen Währung nutzen wollen, um die Exportchancen der eigenen Industrie zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit der Europäer zu schwächen.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 19)
Bush verwndelte den Haushaltsüberschuss 236 Milliarden USD des Jahres 2000 in ein Haushaltsdefizit von aktuell 250 Milliarden USD. (Stand Woche 48/07)

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 20)
Das Handelsbilanzdefizit beträgt mit fast 760 Milliarden Dollar mehr als 7,5 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts.
(Stand Woche 48/07)

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 21)
Asien finazierte den Konsumrausch der Amerikaner. Erträge aus dem Exportgeschäfts Chinas wurden in amerikanische Staatsanleihen investiert. China verfügt nun über 1400 Milliarden an Devisenreserven in US-Dollar. Das Risiko ist gegenwärtig noch gering, es fließen daraus allerdings auch keine üppigen Erträge. Auf diese Weise wurde bisher der Dollar hochgehalten ( Prinzip: Angebot und Nachfrage ) Oder anders ausgedrückt:
Ohne die Nachfrage nach US-Dollar von Seiten der asiatischen Länder würde der US-Dollar wohl weit stärker unter Druck kommen als es gegenwärtig der Fall ist. Was aber passiert, wenn die Chinesen erkennen, dass der Dollar immer weniger wert wird. Werden Sie sich von ihren amerikanischen Staatsanleihen trennen? Augenblicklich kann tatsächlich ein Trend der Asiaten erkannt werden, Dollar in Euro umzutauschen. Theoretisch könnte China durch den Verkauf seiner Devisenreserven den US-Dollar und damit die gesamte Weltwritschaft abstürzen lassen. Allerdings würde sich China damit auch selbst schaden, denn damit würde Amerika als wichtigster Exportmarkt wegfallen.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 22)
Der Dollar Anteil an den weltweiten Währungsreserven ist von 80 Prozent in den siebziger Jahren auf heute rund 65 Prozent geschrumpft. China, Russland und Malaysia haben ihre Währung schon teilweise vom Dollar entkoppelt. Im Mai 2007 folgte Kuwait.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 22)
Die Auslandsverschuldung der USA liegt bei 2500 Milliarden US-Dollar. DIe Privathaushalte sind mit 13000 Milliarden US-Dollar im In-und Ausland verschuldet.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 23)
Der Außenhandel der USA stagniert. Der Anteil an den weltweiten Exporten hat sich seit 1960 halbiert.

ARGUMENT PRO EURO, CONTRA US-DOLLAR 23)
Die
Subprime -Krise. Der Geldverleih an Schuldner mit geringer Bonität führte zu einemn Abschreibungsbedarf in den Bilanzen von US-Hypothekenbanken . Über 20 meldeten bereits Konkurs an.




ARGUMENT PRO YEN / CONTRA EURO 1)
Kräftiges Wirtschaftswachtum in Japan, getragen von einem Investitionsaufschwung aber auch von einem zunehmendem Konsum getragen wird. ( durchschnittlich 2,5 % Wirtschaftswachtum in den vergangenen 3 Jahren.)

ARGUMENT PRO YEN / CONTRA EURO 2)
Der hohe Leistungsbilanzüberschuss in Japan.

ARGUMENT PRO YEN / CONTRA EURO 3)
Starker internationaler Kapitalfluss an den japanischen Aktienmarkt.

ARGUMENT PRO YEN / CONTRA EURO 4)
Die Refinanzierungsgeschäfte in Yen ( Carry-Trades ) werden dann höchst riskant, wenn die Anlagewährungen ( z.B.: südafrikanischer Rand ) in Relation zum Yen schwach werden. Dann beginnt die Flucht zum Ausgang. Die Devise lautet: Positionen schnell auflösen, Yen-Kredite tilgen. Dieses Verhalten kann dann eine Aufwertung ( des Yen) wie ein Katalysator beschleunigen. Den Zeitpunkt einer solchen Trendumkehr zu bestimmen ist nahezu unmöglich. Es mag sein, daß sie aufgrund der niedrigen Yen-Zinsen und der moderaten Kommunikation der Bank of Japan noch auf sich warten läßt. Vielleicht werden sogar noch weitere CarryTrades aufgebaut. Aber wenn die Korrektur kommt, dann wird sie heftig sein. Das erscheint ziemlich sicher.




ARGUMENT PRO EURO / CONTRA YEN 1)
Solange weiter Refinanzierungsgeschäfte in Yen ( Carry Trades ) getätigt werden aufgrund der niedrigen Zinsen in Japan, dürfte der Yen schwach bleiben, da es zu einem Anstieg des Angebots an japanischen Devisen führt.

ARGUMENT PRO EURO / CONTRA YEN 2)
Erwartung schneller steigender Leitzinsen im Euroraum im Vergleich zu Japan führt zu einem noch stärkerem Euro im Verhältnis zum Yen.

ARGUMENT PRO EURO / CONTRA YEN 3)
Ein riesiger japanischer Staatsschuldenberg von 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, um üppige öffentliche Infrastukturprogramme zur Belebung der Wirtschaft in die Wege zu leiten.

ARGUMENT PRO EURO / CONTRA YEN 4)
Ein wichtiger Grund für den Kurssturz des Yens liegt in der Zinsdifferenz zu anderen Weltwährungen wie zum Dollar. Diese Zinsen steigen weiter während die japanischen Zinsen weiterhin sehr niedrig sind.

ARGUMENT PRO EURO / CONTRA YEN 5)
Die Bank of Japan hatte sich lange gegen einen starken Yen gestemmt. Durch Interventionen am Devisenmarkt kaufte sie 2003 und 2004 viele Milliarden Dollar, um Japans Exporte zu verbilligen und zugleich Inflation und Wachstum in die stagnierende Wirtschaft zu importieren. Denn Japan litt unter einer Deflation. 2004 stellte die Zentralbank ihre Interventionen ein. Trotzdem fiel der Yen weiter.




Bei der erstmaligen Betrachtung eines Währungscharts stellt man sich oft die Frage, welche Währung nun diejenige ist, die steigt bzw. fällt. Bei der Währungsrelation EUR/ USD weiß ( fast) jeder, daß sich der Euro gegenüber dem US-Dollar in einem stabilen langfristigen Aufwärtstrend befindet. Demzufolge spiegelt die angezeigte Kurve den Kursverlauf des Euros gegenüber dem US-Dollar wider. Die im Comdirect-Frame des Charts gemachte Angabe ( EURUS.FX1) hat somit ihre Richtigkeit.

Anders verhält es sich dagegen beispielsweise bei der Währungsrelation ZAR/ USD. Im Comdirect-Frame steht die Angabe DUSDZAR.TGT. Dies ist meiner Meinung nach nicht korrekt. USD und ZAR sind miteinander vertauscht, denn die erste Währungsangabe sollte stets die Kurstendenz ( steigend oder fallend ) anzeigen. Aufschluß gibt schließlich die oberhalb des Charts angegebene Erklärung ( Beispiel: 1 südafrikanischer Rand kostet 0,15 USD ).

Deshalb mein Tip:
Achten Sie niemals auf die Angabe im Frame, sondern stets auf die erste Zeile der Erklärung. Die als erstes angegebene Währung gibt den Kursverlauf dieser Währung an. Im Falle ZAR/USD erkennt man dann auf den ersten Blick, daß sich der südafrikanische Rand seit Anfang 2002 gegenüber dem USD in einem Aufwärtstrend befand.
( Der starke Rand gegenüber dem US-Dollar ist übrigens der Grund dafür, daß viele südafrikanische Goldkonzerne in einem gnadenlosen Überlebenskampf stecken, denn eine starke eigene Währung verringert trotz steigenden Goldpreises in USD die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt, da die Minenarbeiter in südafrikanischen Rand bezhalt werden müssen. )

Auch bei den folgenden Währungsrelationen spiegelt stets die erste Währungsangabe den Kursverlauf dieser Währung wider. Angezeigt wird der Kursverlauf in einem Zeitraum von 5 Jahren.











Spekulanten verschulden sich beispielsweise zu 0,5 % in Japan und legen dieses Geld in Währungen an die höhere Renditen bieten ( Dollar, Euro, Pfund) . Man bezeichnet solche Transaktionen als Carry Trades. Sie vereinnahmen die Zinsdifferenz, gehen allerdings ein Wechselkursrisiko ein.

Ausgangsländer für CarryTrades sind Währungen von Ländern mit niedrigen Zinsen:
Vor allem Japan, aber auch Schweiz.

Zielländer für CarryTrades sind Währungen von Ländern mit höheren Zinsen:
Euroland, Großbritannien, USA, Südafrika, Neuseeland, Australien, Türkei, Island.

Es ist ungewöhnlich, daß das Volumen der Carry-Trades ein derartiges Volumen angenommen hat. Schätzunge zufolge liegt es im dreistelligen Dollar-Milliardenbereich. Mit kleiner werdenden internationalen Zinsdifferenzen werden Carry-Trades unattraktiver. Beginnen dann auch noch die Wechselkurserwartungen zu drehen, werden Anleger ihre Vermögenspositionen auflösen und die Yen-Kredite zurückzahlen. Kommt dieser Prozess erst einmal in Gang, besteht die Gefahr, dass es zu einer Massenflucht aus Dollar, Euro und Pfund kommt- mit erheblichen Auswirkungen auf die Wechselkurse und die Börsen.
Einen ersten Vorgeschmack auf diese Rückführung der Carry Trades gab der von der von der chinesischen Börse ausgelöste Kursrutsch der Aktien im März 2007. Während die Aktienmärkte weltweit zur Talfahrt ansetzten, stieg die japanische Währung.
Ein deutliches Anzeichen für einen Beginn der Rückführung der Carry-Trades.

Weitere Leitzinserhöhungen in Japan würden längerfristig zu einem Anstieg des Yen gegenüber anderen Währung führen. Gegenüber dem Euro hat der Yen Seit Ende 2000 kontinuierlich an Wert verloren. Allerdings werden weitere Zinserhöhungen noch auf sich warten lassen, denn die anhaltend niedrige Inflation und das gegenwärtig schwächere Wachstum in Japan geben der BOJ wahrscheinlich erst Ende 2007 wieder Anlass zu Zinserhöhungen. Das Wachstum dürfte nach einer starken ersten Hälfte zum Jahresende eher stagnieren, auch weil die Weltwirtschaft weniger boomt. Das dämpft den Preisauftrieb zusätzlich.

Mit Zinsanhebungen in Japan dürfte es langfristig zu einer Rückführung der Carry-Trades kommen. ( Ausländisches Kapital hatte sich zu Zeiten der Null-Zins-Politik günstig in Japan verschuldet und in Hochzinswährungen angelegt.) Noch aber ist es nicht soweit. Die gegenwärtige Zinspause in Japan schwächt den Yen weiterhin. Die japanische Notenbank muß mit weiteren Zinsanhebungen vorsichtig sein, denn im Jahre 2000 hatte sie bereits einmal mit einer Leitzinserhöhung dazu beigetagen, daß das Wirtschaftswachstum zum Erliegen kam. Damals mußte die Zinserhöhung sogar zurückgenommen werden. Als Argument für den weiterhin schwachen Yen wird die Tatsache herangezogen, daß die im Sommer getroffene Zinsentscheidung geringer ausgefallen ist als erwartet, sowie der Zinsvorteil von Dollar und Euro zum Yen.
Fazit: Solange die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in Euroland und USA größer ist als in Japan, wird der Yen schwach bleiben.


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